[PRESSESTIMMEN]
***COME TO ONE OF OUR CONCERTS AND FORGET ABOUT THE WORDS***
but anyway, here some reviews...
Top 6, Nouveaute
...la fluidite de l'ensemble est suprenante, d'une superbe elegance.
Thyerry Lepin JAZZNEWS 2011
Samuel Rohrer hat sich in den letzten Jahren konsequent in die erste Liga der europäischen Schlagzeuger getrommelt. Präzise am Punkt, das Geschehen begleitend, führend, je nach der aktuellen Notwendigkeit, versteht er es immer wieder, Überraschungen in die formalen Abläufe einfliessen zu lassen, das Lebendige der Improvisationsform zu betonen. Da arbeitet keine Drum-machine, sondern ein hochsensibler Rhythmiker.
Ernst Mitter, Freistil Nr. 41, Österreich 2012
"How To Catch A Cloud" ist ohne Zweifel eine der Top-10-Cds des schweizerischen Jazz dieses Winters. *****
Christoph Thurnherr Jazz'n'More 2012
"Un bapteme phonographique veritablement reussi car il parvient a dejouer en finesse les pieges de l'eclectisme et des Emprunts variees.
Contrastes, soin des textures et du son et interaction permanente sont les maitres mots de ce tres beau disque."
Vincent Cotro, **** Jazzman 2012
"Was hier zählt ist der Ensembleklang, nicht der Solist...und gerade der zarte Farbauftrag zeugt von den starken künstlerischen Persönlichkeiten der Spieler.
Christoph Merki, Tages Anzeiger 2012
Grade eben wurde Daniel Erdmanns Hanns-Eisler-Hommage in den höchsten Tönen gelobt, da verblüfft er gemeinsam mit dem Schweizer Schlagzeuger Samuel Rohrer mit einem idealen Quartett, das den New Yorker Grunge-Jazz weiterdenkt. Wundervolle Melodien, aufgeraut von Frank Möbus' griffiger Gitarre, mal idyllisiert, mal aufgestört von Vincent Courtois' Cello. Keine Soli, dafür enorm abwechslungsreiche Gruppenverschränkungen. Erdig, detailprall, rockig, zeitgemäss.
Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung 2011
Der Jazz des Erdmann-Rohrer Quartetts besitzt Sinn für Stimmungen, Schattierungen und Nuancen, was nicht bedeutet dass es gelegentlich auch mal richtig zu Sache geht. Nichts ufert aus, alles wird in der richtigen Dosierung serviert. Neben der Selbstbeschränkung ist ein Gefühl für Proportionen ein wesentliches Merkmal dieses wundersamen Jazz. Ideen werden nicht ausgewalzt, sondern oft nur subtil angedeutet. Sie weiterzuspinnen bleibt der Fantasie der Zuhörer überlassen.
Christoph Wagner, Jazzpodium 2011
ZEIT ONLINE: Die besten Alben des Jahres 2011
MAXI SICKERTS LIEBLINGE
Daniel Erdmann/Samuel Rohrer: How To Catch A Cloud (Intakt)
***for complete reviews about Daniel Erdmann/Samuel Rohrer: "How To Catch A Cloud" please visit:
» www.IntaktRec.ch
Wie kein zweiter zaubert Samuel Rohrer "Rhythmen aus der Geräuschkulisse". Der Berner Schlagzeuger jüngerer Generation hat sich mit seinem klangorientierten Spiel unüberhörbar in der europäischen Jazz-Szene festgesetzt. Seit langem in Berlin lebend und in diversen Bands beschäftigt erforscht dieser Tausendsassa unablässig Klangmäglichkeiten, Grooves, Farben, Flächen - sei es im Trio mit Malcolm Braff oder Colin Vallon oder in Projekten mit Claudio Puntin. Samuel Rohrer ist stets er selbst, der aus dem Moment heraus zu agieren versteht.
Jazz n More 08
Auf der vorliegenden CD hören wir die beiden mit dem feinfühlig pulsenden und kommentierenden Schlagzeuger Samuel Rohrer, dessen integratives Spiel hier erneut Ausdruck einer Klasse ist, die den jungen Schweizer zurecht zu einem der Erstgenannten macht, wenn es darum geht, wer gegenwärtig im deutschsprachigen Raum Massstäbe auf seinem Instrument setzt.
Ulrich Olshausen 09
In dynamisch feiner Abstufung und mit seltener Koordinationsgabe bringt Samuel Rohrer die Trommeln zum Reden und die Becken zum Zischeln und Zischen. Enorm agil und reaktionsschnell kombiniert Rohrer klangmalerische Raffinesse mit kinetischer Energie, sein variantenreiches Schlagzeugspiel, in dem vorgestanzte Patterns nichts verloren haben, ist ein Paradebeispiel für spontane Schlagfertigkeit.
Tom Gsteiger 07
(...)Finally, supplying dramatic, sensitive and subtly propulsive drumming is Samuel Rohrer. His contributions give this mostly meditative music just the right amount of sharpness of edge, and by adding percussive drama, keeps it from becoming too stolid.(...)
Budd Kopman, AllAboutJazz 08
Rhapsoden in den Städten des Jetzt
Samuel Rohrer, der in diversen Kontexten seine Spuren legende, am Bostoner Berklee College ausgebildete Schlagzeuger aus Bern mit aktuellem Wohnsitz in Berlin, erzeugt, nuanciert und treibt Stimmungen voran. Jenseits des Angestelltendaseins als ausrechenbarer Rhythmusknecht tut er das in einem unvorhersehbaren Fluss, der verblüffend klar und in immer neuen Mäandern durch das Zentrum fliesst.
Ganz unbedingt hält er diesen Flow am Laufen. Dynamik und Sound sind ihm wichtiger als ausgestellte Kabinettstückchen. Groove und Puls sind evident und keinesfalls nach- oder untergeordnet, in seinem Spiel beeinflussen sie den Gang der Dinge essentiell. Der Drummer als ordnende Instanz, die in jedes Konzept auf einen Schlag Ordnung bringen kann.
Lauter kleine verspielte Rätsel trommelt er herbei, die sich im Dienst an der Sache auflösen. Robust oder mit den Besen schmeichelnd schickt er seine Chiffren los und schüttet ein Füllhorn unverbrauchter Pattern aus. Beiläufig macht er das und ohne den Vordergrund zuzustellen.
Ulrich Steinmetzger, Linernotes "erdmann-westergaard-rohrer" 08
Und das feinsinnige Geflecht, das der Bern-Berliner Schlagzeuger Samuel Rohrer unterlegt und nuanciert pulsen lässt, ist schlicht eine Sensation. .
Ulrich Steinmetzger, BZ 08
Badische Zeitung 10.11.2011
(...) Nicht minder eindringlich gestaltete sich anderntags der Auftritt des Daniel Erdmann/Samuel Rohrer Quartetts im Pole Sud. Hier verbinden sich Rock-Sounds, Jazzfeeling, freie Improvisation und klassische Komposition auf organische Weise zur Synthese. In immer wieder originellen Instrumenten-Kombinationen und wendigen Interaktionen warten die vier Musiker mit überraschenden Klangfarben auf.
Frank Möbus' Gitarre klingt sphärisch oder heult rockig auf, Vincent Courtois beherrscht vom Bass- bis zum Melodiespiel, vom Bogen bis Pizzicato das gesamte Spektrum des Cellos, Daniel Erdmann bringt auf dem Tenorsaxofon die Hitze des Bebop mit coolem Gestus zusammen, Samuel Rohrer hält mit höchst flexiblem, sich rhythmisch wie melodisch gerierendem Schlagzeug das Ganze zusammen. Cool Jazz, Rock-Riffs und Kollektivimprovisationen werden in abwechslungsreichen Zyklen geboten, narzisstisches Solieren ist hier weniger gefragt. Komposition und Form realisieren sich im Ensembleklang mit viel Sinn für Stimmungen, Schattierungen und Nuancen.
Insgesamt packt die melancholisch-sehnsuchtsvoll grundierte, dann wieder enorm ungebändigte Musik das Publikum. Und: Es wird quasi in den Entstehungsprozess von kommunikativer Musik hineingezogen; das Endprodukt entsteht vor Ort. Freilich bleibt einiges angedeutet und der Phantasie des Zuhörers überlassen.
Man mag ausserdem kaum glauben, dass man erst den vierten Auftritt dieses hochkarätigen Quartetts überhaupt, das die hierarchische Ordnung von Solisten und Begleitung mühelos auf den Kopf stellt und damit der Jazzgeschichte ein Schnippchen schlägt, erleben konnte.
Rainer Kobe, Badische Zeitung 10.11.2011
(...) Avec le quartet co-dirige par Daniel Erdmann et le batteur suisse Samuel Rohrer, on entre dans une tout autre dimension. Le son du groupe, complete par le violoncelle de Vincent Courtois et par la guitare de Frank Möbus, est d'emblee inedit et capable de la plus grande finesse comme de la puissance extreme. Par moments Erdmann et Möbus tissent des contrepoints d'une grande tendresse derriere laquelle on sent que sommeille une force de frappe que la batterie de Rohrer n'aurait aucun probleme e alimenter si elle se declenchait, tandis que Courtois complete l'ensemble tantot en pizzicato tantot a l'archet. Plus tard emerge un passage noisy au sein duquel chaque timbre individuel se detache parfaitement. Ailleurs, c'est une tournerie de guitare et de sax qui encadre un solo de violoncelle. Au total on assiste a une interaction de tres haut niveau, portee par une inspiration d'une grande originalite et un sens de la construction des themes qui maintient constamment l'oreille en eveil.
Thierry Quenum jazzmagazine, juin 2011
(...)Der 30-jährige Berner, der vor fünf Jahren nach Berlin gezogen ist, veröffentlicht im Halbjahresrhythmus Tonträger, die weit aus der breiten Masse des zeitgenössischen Jazz herausragen.Samuel Rohrer ist das, was Kritiker gerne einen aufgehenden Stern am Jazzhimmel nennen.
(...)Die Einzigartigkeit dieses Samuel Rohrer ist, dass er sein Schlagzeug spielt wie eine Geige. Ungemein dynamisch und mit einem sanften Schwung, der in Europa seinesgleichen sucht. Selbst da, wo Rohrer harte Akzente setzt, wo er unorganische Beats aus der Elektronika-Abteilung zitiert, behält sein Sound eine raffinierte Leichtigkeit. Jedes seiner rhythmischen Patterns unterscheidet sich vom Vorherigen. Kein Schlag wird so angebracht wie der Letzte. (...)
Schaffhauser Nachrichten, CH
[Tree] "Nolia"
Swiss drummer Samuel Rohrer is a new name to me, but based on this trio session, he is someone worth keeping an eye on. Rohrer is the composer of this set of 15 short originals, ranging fom vamp-based stomps to folk-tinged dances to quiet ballads to free improvistaion. Clarinet and bass clarinet player Claudio Puntin and bass player Peter herbert are effective choices to fill out the trio. They navigate their way through the leader's pieces, tightly voicing the themes and then opening them up for compact improvisations. (...)
There's plenty of variety here and there and it's the trio's credit that they pull the whole thing off without sounding like they are forcing eclecticism for ist own sake.
Michael Rosenstein, Cadence, Nov 06
Eine neue Musiksprache
Samuel Rohrer TREE beim jazzclubluxembourg
(...)
Diese freieste Form der Improvisation dominierte jedoch nicht beim originellen Konzept der Gruppe, das Interesse an komplexen, rhythmischen und klanglichen Aspekten stand im Mittelpunkt. Bestens geglückt war die Synthese zeitgenössischer Konzertmusik, folkloristischer Elemente und eben dem immer präsenten Jazz. Hier wurde eine solche Vielfalt an verschiedensten multimedialen Ansätzen verarbeitet, dass kontinuierlich, fast unmerklich, das akustische Gemälde sich von einer meditativen Landschaft zu einer lebhaften, aber stets sensiblen Inszenierung wandelte.
Der 1977 geborene Leader des Trios bestach durch seinen enormen Ideenreichtum, eine makellose Technik und vor allem durch seine Rolle als Koordinator eines kurzweiligen Ablaufs der spannenden Struktur. Die treibende Kraft seiner minimalistischen Eigenkompositionen resümierten sowohl eingängige Melodien im Sinne des neuen Jazz wie hektische Ausbrüche
In die Welt der modernen Konzertmusik.
Rohrer zeigte sich als sensibler Schlagzeuger oder vielmehr Perkussionist, der immer präsent ist, auch dann, wenn man dachte ihn nicht zu hören. Klarinettist Claudio Puntin, der hauptsächlich auf der Bassklarinette ungewöhnliche Wege in emotional geladene Klanglandschaften offenbarte, überzeugte durch sein sicheres, manchmal poetisches, manchmal melodiös ausschweifendes Spiel. Zum besonderen Klima der Darbietung trug Bassist Peter Herbert durch seine immer präsente, dichte Rolle als Bogenspanner der einzelnen kompositorischen Vorgaben bei.
Stilistisch eigentlich undefinierbar wurde an diesem Abend eine neue Musik geboten, die teils an die intime Atmosphäre der legendären Jimmy Giuffre Trios erinnerte, aber auch Exkursionen in die abenteuerlichen Welten eines Eric Dolphy oder Karlheinz Stockhausen beinhaltete.
Eine neue, bestens durchdachte Form der kammermusikalischen Weltmusik wurde hier präsentiert.
Claude Müller, Das Wort, Luxembourg, 13.12.06
(...)Dass die Gravitationskraft nicht zu gross wird, dafür sorgt der Schlagzeuger Samuel Rohrer. Der furiose Beat-Jongleur bündelt unterschiedlich starke Fliehkräfte zu polyrhythmischen Strudeln und hält die Band am Rotieren.
Linernotes, Rafael Schilt LEAFAR
"Das Kölner Label JazzHausMusik fördert seit viele Jahren interessantes
abseits der Mainstream-Vermarktungsindustrie. Das Projekt des Schlagzeugers
Samuel Rohrer liegt voll auf dieser Linie: hochintensive Trio-Interaktion
mit Ausflügen in den Free-Bereich, konzentriertem Zusammenspiel und
bemerkenswertem Gefühl für Stimmungsnuancen. Rohrer hat seine vor allem
melodisch ausdrucksvollen Kompositionen dem Klarinettisten Claudio Puntin
auf den Leib geschrieben, dessen Spiel - neben der eindrucksvollen
technischen Leistung bis zum letzten Ton berührt und gefangen nimmt"
(Jazzthing Feb 06)
"(...) ein zeit- wie ortloses Werk hat der junge nunmehr in Berlin lebende
Schweizer da zu verantworten. (...) das Werk reflektiert das breite
Spielspektrum, das Rohrer trotz seiner noch nicht mal 30 Jahren mit Musikern
wie ..... schon begangen hat. (...) denn unablässig ist hier alles in
Bewegung, jede Pause schöner Schein, das leben geht weiter.
(...) und wie ein unruhiger Geist streicht Rohrer um die beiden
Toninsrumente herum, unentwegt damit beschäftigt hier was aufzureißen, dort
ein Loch zu stopfen, das fragile Gewebe in Vibration zu halten. Und bevor
sie sich in groovend-solistischer Einfalt verfangen, sind die wahrhaft vielfältigen Stücke auch schon wieder vorbei. Bitte mehr davon!"
Jazzthetik Feb 06
Meloman am Schlagzeug
"Auf der europäischen Jazzkarte ist die Schweiz das Land der Schlagzeuger. Vielen von ihnen ist ihre Heimat zu klein geworden; sie leben und wirken in Frankreich, Deutschland oder den USA. Samuel Rohrer, ein junges Talent aus Bern, hat seine Zelte in Berlin aufgeschlagen, wo er in kurzer Zeit ein gesuchter Mann geworden ist. Er vertritt eine neue Generation von Schlagzeugern, die sich in vielen Sparten und in unterschiedlichsten Ausdrucksformen zu Hause fühlen. Rhythmisch kann Rohrer nach Wunsch und nahtlos von traditionelleren zu freien Formen, von Rockigem zu Jazzigem, von ungeraden Folklore-Metren zu geradlinigen Funk- Grooves wechseln. Wie Rohrer auf seiner jüngsten Aufnahme, Tree, beweist, ist er aber auch ein glänzender Komponist. Sich selbst und seinen Triopartnern, dem Klarinettenvirtuosen Claudio Puntin und dem Kontrabassisten Peter Herbert hat er eine Art Suite auf den Leib geschrieben, in der die Aggregatszustände laufend wechseln. Rohrer selbst, der auf dem Drum-Set zuweilen wunderbar zu singen versteht, bezeichnet diese Zustände als fest, flüssig und gasförmig. Das kann man beim Hören dieser Musik genauso nachvollziehen wie die mal tänzerischen, mal seriellen Teile, welche die Ausdrucksbreite dieser fünfzehn Miniaturen ausmachen."
(N.Liebmann NZZ 8.12.05)
Gehört:Drum rundum
(...) "Die Schlagfertigkeit von Samuel Rohrer ordnet sich weder der Kunst des
Klarinettisten Claudio Puntin unter noch der des Bassisten Peter Herbert,
sondern umgibt die beiden vielmehr mit einem Fluidum, das leichthändig vom
festen in den flüssigen oder in den gasförmigen Zustand befördert wird.
(...) wer sagt dass Drummer simple Bodenleger sind? Niemand der all das
gehört hat."
Tina Uhlmann Berner Zeitung 16.02.06
Dass es in der Schweiz von ausgezeichneten Schlagzeugern wimmelt, ist mittlerweile ein Binsenwahrheit. Längst ist hier neben dem Urgestein, dem Zweiergestirn Pierre Favre und Daniel Humair, eine junge Generation tätig, die den Vergleich mit den Übervätern nicht zu scheuen braucht.
Dazu gehört auch der 1977 geborene Samuel Rohrer, für den Chronisten einer der subtilsten Drummer der jüngeren Generation. Umwerfend sein Spiel und Umgang mit den Besen!
(...) Autarke Musik, subtil und sensibel, die einen an nichts oder vieles zugleich erinnerte,
angesiedelt irgendwo zwischen Jazz, Rock, moderner E-Musik sowie verschiedenster Volksmusiken.(...)
Jörg Wäspi, Jazz in Winterthur 06
SPRENGUNG GEWOHNTER DIMENSIONEN
"...die Eigenkompositionen von Samuel Rohrer klangen voll kontrollierter Kraft und energischen Antrieb. Klarinettsit, Bassist und Schlagzeuger lösten sich von allen Unter- oder Einordnungen und liessen sich spielerisch auf den Augenblick ein....Als Überguss folgte eine Schaumkrone - farbenprächtige Soli, die nicht nur beeindruckten, sondern überzeugten."
(Vorarlberger Nachrichten 10.03.05)
Gewohnt ungewohnter Auftakt zum 27. Jazzherbst
(...) Den zweiten Teil bestritt die Gruppe Tree mit Samuel Rohrer aus Berlin, Claudio Puntin aus Köln und Peter Herbert aus Paris, momentan sicher eines der interessantesten Trios aus Europa. Virtuose Präsentationen in grossartiger Abstimmung an Schlagzeug, Klarinette und Bass kombinieren komplizierte Rhythmen und elektronisch verzerrte Klarinettentöne mit eingeflochtenen Textfragmenten und erweitern damit das gewohnt zu hörende Klangspektrum der Klarinette. Grossartig die virtuosen Soloeinlagen von Bass und Schlagzeug auf höchstem musikalischen und emotionalem Niveau. Als geradezu sensationell ist das Zusammenspiel zu bezeichnen. Das Publikum erklatschte sich drei Zugaben.
(Konstanzer Nachrichten Okt 06)
"...and Swiss drummer Samuel Rohrer's very alert and highly musical style tended to emphasise any natural buoyancy."
(THE HERALD, Glasgow GB, 25.10.05)
"...Rohrer ist ein undogmatischer Nonkonfirmist, der sich um die gegenwärtig im Jazz grassierenden Moden - Retro-Chic und Zeitgeist-Hipness - foutiert. Seine Musik pendelt entspannt zwischen verschiedenen Welten, steckt voller Überraschungen und zwingt uns, festgefahrene Hörgewohnheiten über Bord zu werfen..."
(Tom Gsteiger, Der Bund 02)
"...die Musik von Samuel Rohrer nimmt einen vom ersten Moment an gefangen...
...wo andere längst mit den Sticks trommeln würden, zaubert er immer noch dichte Besen-Grooves und feinnervige Rhythmen herbei..."
(Christoph Merki, Zürcher Tagesanzeiger 03)
"...Ce musicien versatile est capable de conjuger la poésie d'un Paul Motian avec l'explosivité d'un Tony Williams...."
(Le Matin, Fribourg 02)
"...Samuel Rohrer's Spiel ist weit entfernt vom traditionellen"Ring-ding-a-ding", an Stelle sattsam bekannter Swing- und Groove-Patterns tritt bei ihm ein polymorpher Furor aus sich überlagernden Akzenten..."
(Zürcher Oberländer 02)
"...Samuel Rohrer, ein riesiges Talent, das bei seiner Suche nach einer in sich stimmigen Sprache schon erstaunlich weit gekommen ist...
...Nach seiner Rückkehr aus Boston, avancierte Rohrer in rekordverdächtiger Zeit zu einem der gefragtesten Schlagzeuger.
...Seine Reaktionsschnelligkeit, sein Abenteuergeist, sein imposantes stilistisches Spektrum, das vom metrisch ungebundenen Rubato-Spiel bis zu den hektischen Beats des Dancefloor-Zeitalters reicht, und wohl nicht zuletzt auch seine unverbrauchte Frische verhelfen ihm zu zahlreichen Engagements..."
(Berner Almanach 02)
"...And Samuel Rohrer is the greatest innovator in my perception.
I always considered the absolute peak in playing-drums-like-the-brush-on-a-canvas what I heard once by Joey Barron. Samuel is the first one I've listened to who seem to have more sounds then him. And a way of caressing music that I wouldn't imagine possible in any other way. He brings the stake some more forward. He's the one who adds the unexpected way-out to the corona on the last beats of phrasing, his playing is adding mistery to music, and crossing beautiful lyrics and melody and harmony into a non-descript dimension... without him, the record would have sounded much less interesting, much less intriguing, much less deep..."
(Daniele Tebaldi, Ferrara, Italy 03)
"...Samuel Rohrer besitzt eine Reife, die bei Musiker in seinem Alter eine Seltenheit ist...."
(Tom Gsteiger, 2000)
"...Mest imponerende var Rohrer, som produserte de snurrigste lydeffekter med sine svoert sa forsiktige og presise beroeringer av trommesettet..."
(Elisabeth Bie, Aftenbladet, Norway 2003)
PRESSE BRAFFOESTERROHRER
Helvetiens Hoffnungsträger
Eingefangener Glücksmoment
Nach "The Tide Is In" (2002) und "Maximal Music" (2005) präsentiert das Trio BraffOesterRohrer - Malcolm, Baenz und Samuel mit Vornamen - mit dem Unit-Records-Album "Walkabout" (Musikvertrieb) seine dritte Produktion, welche unter Umständen entstanden ist, die aufhorchen lassen: Die Musik wurde nämlich an einem einzigen Abend live in Karlsruhe aufgenommen und ungeschnitten auf CD gebannt. Ein solches Vorgehen wagt nur, wer sich seiner Sache sicher ist, wobei im Fall des besagten Gespanns die jahrelange Menage a trois und die sich daraus ergebende Spielerfahrung für das Gelingen sprachen.
Das Ergebnis dokumentiert einen gemeinsam erlebten Glücksmoment mit durchaus rauschhaften Zügen, in dem die drei Protagonisten wie ein einziger Organismus mit sechs Händen bzw. Füssen agieren. All diese Gliedmassen sind für einen Klangfluss besorgt, in dem laufend Strukturen entstehen und wieder zerfallen. Aus der Dialektik zwischen Bestand und Vergehen schält sich ein Kunstwerk heraus, dessen Wirkung weit über den Augenblick hinausreicht, zu dem Musik von ihrer Natur her verdammt ist. Der Pianist Malcolm Braff, der Bassist Baenz Oester und der Schlagzeuger Samuel Rohrer haben sich mit dieser CD endgültig in eine eigene Liga emporgespielt.
(Der Bund 08)
"Hier musiziert eine echte Band - und das frisch, gewitzt, unkonventionell, grandios."
Jazzthetik (Deutschland)
"Was keine Formation zuvor geschafft hat, dem Trio BraffOesterRohrer ist es am letzten Abend des Jazz Festivals Willisau gelungen: Frenetischer Applaus, nachhaltiges Gejohle und zwei Zugaben. Es war der Verdiente Dank für eine Performance, die sachte begann, stetig an Raffinesse und Ideenreichtum gewann und zum Schluss auf einem furiosen Pegel endete."
Neue Luzerner Zeitung (CH)
"Viel Substanz am Jazzfestival Willisau: Atemberaubend war der Schlussabend, an dem sich das helvetische Triumvirat BraffOesterRohrer in einen Spielrausch hineinsteigerte.. Für viele Willisau-Besucher dürfte es sich bei dieser fulminanten Band um die Entdeckung des Festivals gehandelt haben; das im Sturm eroberte Publikum reagierte mit Begeisterungsstürmen... Bei aller Virtuosität ziehen die drei Musiker doch mit intensiv loderndem feu sacre an einem Strick: So fliessen drei sehr persönliche musikalische Handschriften zu einem epischen Erzählstrom zusammen..."
Der Bund (CH)
"dionysisch rauschhaft ging es dagegen bei dem schweizer Trio BraffOesterRohrer zu. Ihre Improvisationen stimmen ein Hohelied auf das ewige Werden an. Jazz mit expansiven Formen und riesigen Steigerungswellen. Jazz als Vehikel metaphysischer Sehnsucht."
Hessische/Niedersächsische Allgemeine (D)
"Die drei Herren betreten die Bühne und sofort ist eine absolute Präsenz fühlbar. So erzeugen sie innerhalb
kürzester Zeit jenen faszinierenden Zustand aus Spannung und Intensität, der über die gesamte Konzertdauer erhalten bleibt."
Vaterland (Liechtenstein)
"BraffOesterRohrer legen ein vor Einfällen nur so berstendes Album vor. Selbst in leisen Passagen neigen die Motivtüftler zu expressiver Dichte, was zu wunderbaren Momenten der kollektiven Entrückung führt."
Jazzthing (D)
"Die Klangwelt dieser drei Herren hier ist noch nicht erschlossen und abgesteckt. Da ist noch vieles drin. Eine tiefe Spiritualität kennzeichnet ihre Musik. Fünf wundersam schöne Elegien von hymnischer Kraft und Wirksamkeit. 70 Minuten Musik, die man so noch nicht gehört hat."
Concerto (D)
"Sich in der Flut grassierender Klaviertrios zu behaupten, dürfte nicht einfach sein. Dem Schweizer Trio BraffOesterRohrer, das die Namen der Protagonisten zusammenzieht, dabei gleichzeitig auf gleichberechtigtes Musizieren hinweist, gelingt dies mit Bravour und mit einem eigenständigen Klangbild, wie die neue CD "Maximal Music" beweist."
Jazz Podium (D)
"Dieses Trio befriedigt internationale Ansprüche... Die maximale Musik ist mehr als ein Versprechen."
Westzeit (D)
Kompromisslos individuell das Schweizer Trio BraffOesterRohrer glänzt in der Art-Gallery mit naturgewaltigen Energien und überbordender Emotionalität und lässt sich in kein Schema pressen.
Reutlinger General - Anzeiger (D)
Musikalisches Liebesritual - Der traditionelle Jazz-Abend der Kunstmesse erfüllte mehr als alle Erwartungen.Maximal Music nicht nur als Programmtitel, sondern als gelebte Leidenschaft von drei jungen Schweizer Musikern... Da paart sich die Sensibilität des Individuums mit der unglaublichen Energie des Kollektivs... Vier gewaltige, fesselnde Blöcke sprachen sie in ihrer Sprache, die eine Maximale an Energie, Grosszügigkeit, Freiheit, Spass und Liebe ausdrückten.
Schwäbische Post (D)
"Ich habe die CD Maximal Music gehört - und ich höre sie immer wieder. Eine
gespürige, sinnliche, ja spirituelle Musik - und dazu auch sehr gut gespielt
und spannend. Da erlebt man was. Gratulation."
(Schweizer Radio DRS 04)
"phantastisch... an der Grenze zur Selbstverausgabung agierend... an Intensität
kaum zu übertreffen... enorm vielschichtig... diese drei haben eine
eigenständige Variante des Klavierjazz entwickelt ..."
(Der Bund 03)
"...Echte Improvisation mit offenem Ausgang... eruptiv, hymnisch,
polyrhythmisch... dieses gefühlsdurchdrungene, dichte Power- play war eine
Läuterung"
(Berner Zeitung 03)
"die Musik hat die Kraft, Berge zu versetzen... ein BraffOesterRohrer-Auftritt
besitzt die Leidenschaft und Verrücktheit einer amour fou."
(Basler Agenda 03)
"Hier wurde ein neuer Jazzstil präsentiert, auf den wir schon lange
warten...während des gesamten Konzerts hatte man den Eindruck, dass hier
permanent Meisterwerke einer spontanen, Grenzen überschreitenden
musikalischen Konstruktion entstanden..."
Das Wort, Luxemburg 05
"Im EWZ-Unterwerk Selnau brillierte gleichzeitig das Trio BraffOesterRohrer
damit, dass es den Beatles-Song "Norwegian Wood" als Hymne zelebrierte, in
die die Inbrunst dieser erstaunlichen Dreieinigkeit einfloss. Bei aller
dynamischen Dramatik haben Malcolm Braff am Flügel, Bänz Oester am Bass und
der Trommler Samuel Rohrer ihr Spiel so gut aufeinander abgestimmt, dass
stets ein heiliger Geist am Werk zu sein scheint."
Neue Zürcher Zeitung 05
"Maximale Musik mit minimalem Aufwand.
Das ist ungefähr so wie bei Bossa Nova Altmeister Joao Gilberto,
der allein mit seiner Gitarre ein ganzes Orchester imitieren kann.
Braff, Oester und Rohrer sind allerdings zu dritt. Es ist auch nicht ihre Intention,
wie ein Orchester zu klingen. Zwar haben wir hier das klassische Jazz Trio mit Klavier,
Bass und Schlagzeug doch keineswegs den dazugehörigen klassischen Sound. Interaktion, Gleichberechtigung
und Improvisation stehen auf ihren Fahnen, was seit Bill Evans nicht unbedingt eine Besonderheit ist,
doch die Klangwelt dieser drei Herren hier ist noch nicht erschlossen und abgesteckt. Da ist noch vieles drin.
Eine tiefe Spiritualität kennzeichnet ihre Musik. Fünf wundersam schöne Elegien von hymnischer Kraft und Wirksamkeit.
70 Minuten Musik, die man so noch nicht gehört hat."
Concerto